Was, wenn man nicht einer der Auserwählten ist, wie sie immer in den Büchern beschrieben werden? Wenn man nicht der Held ist, der sonst üblicherweise die Zombies bekämpft, oder die Seelenesser oder was immer gerade das nächste unheilbringende Wesen sein mag, das die Welt bedroht? Was, wenn man einer ist wie Mikey? Der einfach nur seinen Abschluss hinbekommen möchte und zum Schulball gehen und vielleicht irgendwann den Mut aufbringen, Henna um ein Date zu bitten – bevor irgendjemand die Schule in Schutt und Asche legt. Wieder mal. Denn manchmal gibt es stinknormale Probleme. Zum Beispiel, dass sein bester Freund schwul ist und sie mal etwas miteinander hatten – hat Mikey nicht vielleicht auch eine schwule Ader?
Patrick Ness: Das Morgen ist immer schon jetzt
Dt. v. Petra Koob-Pawis. D 2016, 400 S., geb.