BG8-272 Rick Lupert »Erinnern an uns«

Rick Lupert stellte am 2. April 2026 bei uns in der Berggasse 8 seinen neuen Roman »Erinnern an uns« vor — ein Roman über die Gerichtsmedizinerin Susanne Knecht, die in ihrer Heimatstadt Neuwien ein jahrzehntaltes, koloniales Verbrechen aufdeckt. Ein Fall, der nicht nur das dunkle koloniale Erbe der Insel ans Licht bringt, sondern auch ihre eigene Familiengeschichte erschüttert.

Über das Buch
Koloniale Schuld kennt kein Gestern — Was auf dieser Insel einmal geschehen ist, wird verschwiegen, vertuscht, vergessen.
Die Gerichtsmedizinerin Susanne Knecht glaubt ihrer Vergangenheit im Gewimmel der Großstadt Neuwien entkommen zu sein. Sie schläft mit Frauen und Männern, ist liberal eingestellt — und lässt niemanden an sich heran. Doch als eine Leiche entdeckt wird, die wie eben erst gestorben aussieht, aber innerhalb kürzester Zeit verwest, muss sie sich einem Jahrzehnte zurückliegenden Grauen stellen, das sie an den Ort ihres Aufwachsens zwingt. Was sie dort erlebt, raubt ihr jede Gewissheit und vielleicht ihren Verstand — selbst die Rückkehr nach Neuwien, wo sie wieder umgeben ist von ihren Liebschaften, kann sie nicht mit ihrer Heimat versöhnen. Was bleibt, ist die Flucht nach vorn.

Rick Lupert (*2001) studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien. Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften, u.a. DAS GRAMM. Sein Debütroman »Der schlimmste Feind« erschien 2024.
Für die Arbeit an seinem zweiten Roman »Erinnern an uns« erhielt er ein Residenzstipendium der Jan-Michalski-Stiftung. Aktuell studiert Rick Lupert Literarisches Schreiben und Lektorieren in Hildesheim.

Rick Lupert: Erinnern an uns
D 2026, 235 S., Broschur

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