»Scherenschnitte« ist ein Roman, der österreichische sprachliche Spezialitäten mit queeren Protagonist:innen verwebt. »Im Moment sind wir ja völlig undefinierbar« lässt die Autorin zum Ende des ersten Kapitels wissen. Scharfe Definitionen sind auch nicht ihre Sache. Innerhalb der Tradition der neuen Anti-Heimatromane erzählt Paulina Kolm die semi-fiktionale Geschichte von Pia. Herzzerreißend, komisch und mit popkulturellen Referenzen gespickt. Eine einmalige Odyssee durch das Tages- und Nachtleben Wiens.
Paulina Kolm, geboren 1998 in Oberösterreich, lebt und arbeitet in Wien. Sie ist als freie Autorin, Gestalterin, sowie als Lektorin und Übersetzerin tätig. Als Redakteurin für TV und Social Media berichtet sie über Happenings der österreichischen Kulturszene sowie über die Menschen hinter den Kulissen. Darüber hinaus verfasst sie Kritiken und kulturjournalistische Beiträge. »Scherenschnitte« ist ihr Debütroman.
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Paulina Kolm: Scherenschnitte
Die Leiden der jungen Lesbe. Ö 2026, 164 S., Broschur